Prostitution
Corona kann die Lust nicht bremsen
Corona hat das Leben von Prostituierten noch härter gemacht.
Corona hat das Leben von Prostituierten noch härter gemacht.
Foto: Fotolia
Berlin – Wegen Corona sind die Bordelle zu, Prostituierte dürfen nicht arbeiten. Aber die Zuhälter wollen weiter Geld verdienen.

Mimi hat es überall getan. Im Bordell, im Hotel, im Internet, in Studios und privaten Wohnungen. Nur auf dem Strich, da war sie nicht. Mimi heißt nicht wirklich Mimi. Sie ist Mitte 30 und hat fünf Jahre lang ihren Körper verkauft. An der Uni hatte sie angefangen mit älteren Männern. Sie wollten ihren jungen Körper, sie brauchte deren Geld. Mimi hatte auch andere Namen, die sie den Männern nannte. Vielleicht Kathi oder Sophie. Kurze blonde Haare hat sie, ist nicht groß, nicht klein. So beschreibt sie sich selbst am Telefon. „Ich bin unscheinbar.

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Mimi hat es überall getan. Im Bordell, im Hotel, im Internet, in Studios und privaten Wohnungen. Nur auf dem Strich, da war sie nicht. Mimi heißt nicht wirklich Mimi. Sie ist Mitte 30 und hat fünf Jahre lang ihren Körper verkauft. An der Uni hatte sie angefangen mit älteren Männern.