Corona
Franzosen: skeptisch und doch geimpft
Seit dem 21. Juli sind in Frankreich Covid-19-Pässe für den Zugang zu Restaurants, Bars, Einkaufszentren und vielen Touristenorten sowie zu Zügen und Flugzeugen obligatorisch sind.
Seit dem 21. Juli sind in Frankreich Covid-19-Pässe für den Zugang zu Restaurants, Bars, Einkaufszentren und vielen Touristenorten sowie zu Zügen und Flugzeugen obligatorisch sind.
Foto: Michael Spingler/AP/dpa
Paris – Frankreich soll die meisten Impfgegner haben. Ausgerechnet hier kommt nun die Impfpflicht für alle, die sich ein wenig Sozialleben bewahren wollen.

Eigentlich hatte Christella mit dem Impfen warten wollen, aber jetzt steht sie in der Schlange des vorübergehend aufgebauten Impfzentrums auf dem Platz vor dem Rathaus von Paris. Hier können sich auch all diejenigen anstellen, die online oder bei ihrem Hausarzt keinen Termin mehr bekommen. „Ich habe keine Wahl“, sagt Christella, die trotz hochsommerlichen Temperaturen ein schwarzes Jäckchen aus dickem Stoff trägt. Eigentlich gehört die 21-jährige angehende Krankenschwester schon lange zu einer prioritären Gruppe. „Aber ich traue diesem neuen Impfstoff nicht.

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