Arbeiten am Limit
Fürther Intensivpersonal: "Wir können nicht mehr"
Die pflegerische Leitung der Intensivstation, Petra Stellwag (l), und Intensivstationsarzt Ullrich Voran (r) bei einem Corona-Patienten auf der Intensivstation. Weil Personal fehlt, kann das Klinikum nur 22 der eigentlich 30 Intensivbetten nutzen.
Die pflegerische Leitung der Intensivstation, Petra Stellwag (l), und Intensivstationsarzt Ullrich Voran (r) bei einem Corona-Patienten auf der Intensivstation. Weil Personal fehlt, kann das Klinikum nur 22 der eigentlich 30 Intensivbetten nutzen.
Foto: Daniel Vogl, dpa
Fürth – Inzidenzen explodieren, die Stationen füllen sich mit Schwerkranken. In Fürth ist das Personal an der Grenze der Belastbarkeit - und fürchtet eine Triage.

Plastikmantel anziehen, Schutzbrille und Maske aufsetzen, dann die Plastikhandschuhe, desinfizieren – das machen Ullrich Voran und Petra Stellwag jeden Tag viele Male. Jedes Mal, wenn sie von einem Patienten zum anderen wechseln. Immer kostet es sie einige Minuten Zeit. „Wir machen gerade alles in einem Tempo, das kann man sich nicht vorstellen“, sagt Stellwag, die pflegerische Leiterin auf der Intensivstation im Klinikum Fürth ist. Trotzdem ist es nie schnell genug. Pflegende können nicht mehr: Es bleibt aber keine Wahl „Wir sind am Limit – und das sind wir schon lange“, ...

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