Bayern-Basketballer frühzeitig in Zugzwang
Basketball - FC Bayern München
Der Trainer von München Andrea Trinchieri gestikuliert.
Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild
St. Petersburg – Frustriert kehrten Trainer Andrea Trinchieri und die Basketballer des FC Bayern von ihrem internationalen Doppelspieltag in Russland nach München zurück. Auf das 70:73 bei Unics Kasan folgte keine 48 Stunden später am Donnerstagabend in der Euroleague ein 71:79 (35:43) bei Zenit St. Petersburg. Damit ist der deutsche Pokalsieger nach vier Spieltagen in dem höchsten europäischen Wettbewerb weiter sieglos.

Trinchieri haderte und gab sich zugleich kämpferisch. «Wir haben heute wie Kerle gespielt und uns zurückgekämpft», lobte der Italiener: «Es war noch nicht genug, aber wir geben nicht auf.»

Problem bleibt neben dem Ausfall einiger wichtiger Akteure die fehlende Konstanz im Spiel der Bayern. In St. Petersburg gab es einen 0:13-Fehlstart, später eine 60:52-Führung und am Ende doch die nächste Niederlage. «Nach dem ersten Viertel hätten sie uns auch den Hintern versohlen können», kommentierte Trinchieri: «Aber wir fanden einen Weg zurückzukommen und haben dann zweieinhalb Viertel großen Basketball gezeigt; aufopferungsvoll in Offense und Defense.»

Bei München waren Darrun Hilliard (24 Punkte) und Corey Walden (20) die erfolgreichsten Werfer. «Trotz der vier Niederlagen haben wir in jedem Spiel gezeigt, dass wir wettbewerbsfähig sind und gewinnen können», sagte Walden. Er bleibt trotz des Fehlstarts noch positiv: «Es ist eine lange Saison, doch wir müssen die Sache natürlich jetzt bald drehen.»

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