Reden
Kabarettist Krebs zollt Merkel Respekt für ihren Humor
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild POOL/dpa/Archivbild
München – Kabarettist Wolfgang Krebs (55) bedauert den bevorstehenden Abschied von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Bühnenfigur. «Mir und meinem Publikum wird sie fehlen», schreibt der Oberbayer im «vbw-Unternehmermagazin». Merkel hinterlasse auf der Kabarettbühne, aber auch auf der Politbühne eine Lücke.

«Zu schön war im Programm der pinkfarbene Blazer, der im Reigen grauer und blauer Sakkos aller derer, die ich an einem Abend auf die deftige bayerische Kabarettbühne stemme, einen wohltuenden Farbtupfer setzte», erinnert sich der Imitator. Vor etwa zwei Jahren habe er Merkel erstmals sagen lassen: «Ich bin gerade auf Abschiedstournee. Den Tipp habe ich von Howard Carpendale bekommen, der verabschiedet sich schon seit 1986.»

Krebs zollt der Politikerin kollegialen Respekt: «Wer jemals das Glück hatte, ihre große Redekunst bei eher privaten Anlässen zu bewundern, wird mir beipflichten: Angela Merkel kann selbstironisch sein, sehr humorvolle, geistreiche pointierte Reden frei halten, die durchaus die Qualität von Stand-up-Comedians zuweilen übertrafen.»

© dpa-infocom, dpa:211014-99-589244/2

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