Lebenshaltungskosten
Mietlücke für Hartz-IV-Empfänger
Rund 38 000 Hartz-IV-Empfänger in Bayern müssen einen Teil ihrer Miete selbst bezahlen. Ein Grund dafür sind die in den letzten Jahren rasant gestiegenen Mieten. Denn nicht alle Jobcenter gleichen den Anstieg vollständig aus.
Rund 38 000 Hartz-IV-Empfänger in Bayern müssen einen Teil ihrer Miete selbst bezahlen. Ein Grund dafür sind die in den letzten Jahren rasant gestiegenen Mieten. Denn nicht alle Jobcenter gleichen den Anstieg vollständig aus.
Foto: Patrick Seeger, dpa
München – Hartz-IV-Empfänger in Bayern müssen immer mehr von ihrem wenigen Geld für ihre Wohnung zuschießen, weil das Amt nicht die volle Miete trägt.

Bayern ist ein wohlhabendes Land, in dem es viel Arbeit gibt. Doch auch im Freistaat gibt es Leute, die nicht vom langen Wirtschaftsaufschwung vor Corona profitiert haben. Für einen Teil der Empfängerinnen und Empfänger von Hartz IV wird es härter, sich das Leben in Bayern leisten zu können. Der Grund: Der Boom auf dem Immobilienmarkt hat auch die Mieten im Freistaat kräftig nach oben getrieben. Nicht alle Jobcenter gleichen den Anstieg komplett aus. Die entstehende Lücke müssen die Hartz-Bezieher aus ihrem Regelsatz begleichen, also dem Geld, das sie für das tägliche Leben bekommen.

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