Mit richtigem «Mix»: Nürnberg will Serie fortsetzen
Robert Klauß
Trainer Robert Klauß.
Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Nürnberg – Der 1. FC Nürnberg will mit dem «richtigen Mix» seine Serie von zehn ungeschlagenen Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga fortsetzen. «Wir haben unsere Stärke in der Defensive», sagte Trainer Robert Klauß vor dem Heimspiel gegen den FC Heidenheim am Samstag (13.30 Uhr/Sky). Bei Standards oder Toren nach Ballgewinnen müssten sich die Franken hingegen noch verbessern. «Daran wollen wir schon im Spiel gegen Heidenheim arbeiten, ohne die starke Defensive zu vernachlässigen», sagte Klauß.

Trotz der starken Serie von zehn ungeschlagenen Spielen in Folge bremst Trainer Robert Klauß vom 1. FC Nürnberg die Euphorie im Frankenland. «Es gibt Mannschaften, die in Teilbereichen besser sind», sagte der Coach vor dem Heimspiel gegen den FC Heidenheim am Samstag (13.30 Uhr/Sky). Klauß bezog sich dabei vor allem auf die Offensive seiner Mannschaft - bei Standards oder Toren nach Ballgewinnen müsse sich sein Team noch verbessern.

Die Defensive kann Klauß hingegen keine Sorgen bereiten. Mit nur sieben Gegentoren stellt der FCN die bislang stärkste Abwehr der Liga. Der «Club» ist die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der zweiten Bundesliga und liegt vier Punkte hinter Spitzenreiter FC St. Pauli. Die Norddeutschen seien in allen Bereichen gut, offensiv wie defensiv, lobte Klauß. Diesen Mix müssten die Nürnberger auch finden - am Besten schon gegen Heidenheim.

Der fränkische Traditionsclub rechnet sich gegen den Kontrahenten vor allem Chancen nach Ballgewinnen aus. «Dafür müssen wir aber erstmal Bälle gewinnen», merkte Klauß an und warnte gleichzeitig vor der Offensive der Gäste. Die Heidenheimer seien laufstark und vor allem nach Flanken gefährlich.

Bei den Nürnbergern steht der frühere Heidenheimer Nikola Dovedan nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre wieder zur Verfügung. Der Offensivakteur sei fleißig und habe Lust, in Duelle zu gehen. «Wenn er Vertrauen spürt in sich und viel Spielzeit hat, kann er sein Potenzial entfalten», meinte Klauß über den 27-Jährigen, der bislang einmal in dieser Saison traf.

Ob Dovedan allerdings auch gegen die Heidenheimer von Beginn an spiele, wollte der Trainer nicht verraten - das gebe dem Gegner zu viele Anhaltspunkte. «Es ist ein Unterschied, ob Dovedan oder (Manuel) Schäffler spielt. Ich habe eine Idee im Kopf, aber das sage ich nicht», sagte Klauß.

© dpa-infocom, dpa:211022-99-694243/3

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