Richtervorbehalt
Schleuser liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei
Polizei
Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug.
Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild
Bergen – Ein mutmaßlicher Schleuser hat sich eine rund 30 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Als eine Streife das Auto des Mannes am Donnerstag auf der Autobahn 8 bei Bergen (Landkreis Traunstein) kontrollieren wollte, gab der Mann nach Polizeiangaben vom Freitag Gas. An der Rastanlage Samerberg sei es schließlich gelungen, den Wagen aus dem Verkehr herauszuziehen und die Insassen zu kontrollieren.

Der 33-Jährige am Steuer des Wagens habe dabei zugegeben, keinen Führerschein zu besitzen. Seine fünf Begleiter hatten laut Polizei keine Papiere. Der Mann habe angegeben, es handele sich um syrische Staatsangehörige. 

Dem 33-Jährigen werde nun vorgeworfen, mit einem Auto fünf Migranten eingeschleust zu haben, ohne eine Fahrerlaubnis zu haben. Auf richterliche Anordnung hin sei er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden. Ersten Erkenntnissen zufolge habe er seine Begleiter von Wien aus bis nach Schweden befördern wollen. 

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