Schuldfrage
Was auf den Messerstecher zukommen kann
Zahlreiche Menschen bildeten  in der Innenstadt in Würzburg eine Menschenkette zum Gedenken an die Opfer des Messerangriffs. Die Tat hat sich in das kollektive Gedächtnis der Bürger tief eingegraben.
Zahlreiche Menschen bildeten in der Innenstadt in Würzburg eine Menschenkette zum Gedenken an die Opfer des Messerangriffs. Die Tat hat sich in das kollektive Gedächtnis der Bürger tief eingegraben.
Foto: Daniel Peter, Archiv
Würzburg – Falls der Täter des Messerangriffs in Würzburg nicht schuldfähig ist, müsste er seine Strafe wohl in einer psychiatrischen Klinik verbüßen.

Nachdem am vergangenen Dienstag der 24-jährige Messerangreifer von Würzburg aus dem Gefängnis in eine psychiatrische Klinik verlegt worden war und die Ermittlungsbehörden erklärten, der Mann sei „möglicherweise schuldunfähig“, entlud sich in den Sozialen Medien der Volkszorn. Die Befürchtung vieler Kommentatorinnen und Kommentatoren: Der Täter bekomme nun eine Therapie und sei in kurzer Zeit wieder auf freiem Fuß.Die Wut im Internet war offenbar so groß, dass das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) am Mittwoch eine Erklärung auf Facebook veröffentlichte: „Der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Haft“, ...

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