Brief an Söder
Lehrerverband fordert Sofortprogramm für Schulen
Corona und Schulen
Das Coronavirus wütet in den Schulen des Freistaats. Der Lehrerverband BLLV wendet sich daher in einem Brief an Ministerpräsident Söder.
Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild
München – Omikron hält die Schulen in Atem. In einem Brief an Ministerpräsident Söder fordert der Lehrerverband BLLV sofortiges Handeln und stellt Forderungen.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie und deren Folgen für die Schulen hat der Lehrerverband BLLV Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zum sofortigen Handeln gedrängt und sieben Forderungen aufgestellt.

Klare Vorgaben für die Schulen gefordert

So müssten die Erwartungen an die Leistungen der Schülerinnen und Schüler heruntergeschraubt, die Voraussetzungen für ein flächendeckendes digitales Lernen geschaffen und faire Prüfungsbedingungen hergestellt werden, schrieb die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Simone Fleischmann, in einem am Donnerstag, 13. Januar, veröffentlichten Offenen Brief.

Zudem brauche es klare Vorgaben für den Unterrichtsbetrieb in den Schulgebäuden: "Es müssen Richtwerte gelten für die Höhe der Inzidenz, die Luftqualität (Lüftungsanlagen, CO2-Ampeln), Impfquote, Anzahl der Quarantäne-Fälle in der einzelnen Klasse/an der Schule, Raumsituation an der Schule und aktuelle Lehrerversorgung im Kollegium", zählte Fleischmann auf.

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Auch müssten alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen konsequent umgesetzt werden. Die Schulleitungen müssten mehr Zeit zum Organisieren bekommen - und mehr Kompetenzen, damit sie mit passgenauen Notlösungen auf den vielerorts herrschenden Lehrermangel reagieren könnten.

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