Kampfhandlungen
Frauen greifen zur Waffe im Ukraine-Konflikt
Die 28-jährige Lera in Ausrüstung. Sie verpflichtete sich 2019. Bei der ukrainischen Armee bestand damals ein Bedarf im Sanitätsdienst. Nach der Grundausbildung ging sie mit ihrer Brigade in verschiedene Abschnitte längs der Frontlinie.
Die 28-jährige Lera in Ausrüstung. Sie verpflichtete sich 2019. Bei der ukrainischen Armee bestand damals ein Bedarf im Sanitätsdienst. Nach der Grundausbildung ging sie mit ihrer Brigade in verschiedene Abschnitte längs der Frontlinie.
Foto: Till Mayer
Kiew – Seit 2014 tobt Krieg in der Ukraine. Unter den Tausenden freiwilligen Soldatinnen ist auch die junge Lehrerin Lera.

Dicker Nebel hängt über den Wiesen. Das Licht des Vollmonds zeichnet im Nebel die Umrisse von kahlen Bäumen und Gestrüpp als schwarze, unwirkliche Konturen. „Schön ist das“, sagt Lera. Dann tippt sie in ihr Smartphone, das ihr Gesicht in der Dunkelheit ausleuchtet. Rund 300 Meter weiter, Richtung Osten, wäre das Telefonat gefährlich. Dort ziehen sich die Schützengräben ihrer Einheit und ein leuchtendes Smartphoneist ein Willkommensgruß an den feindlichen Scharfschützen.Im Graben werden die Soldaten gerade angestrengt in das graue, wabernde Etwas starren und horchen. In den Gräben herrscht Stille.

Weiterlesen mit  
Kostenlos testen
  • Erster Monat kostenlos
  • Monatlich kündbar
  • Ideal zum Testen
Ein Monat kostenlos und danach 9,99 € im Monat
F+ Jahresabo
  • 10 Monate zahlen -
    12 Monate lesen
  • Jährliche Zahlung
  • 365 Tage informiert
nur  99 € im Jahr
Mit Zeitungsabo neu registrieren