Meinung
Die Politik darf nicht nur auf das RKI hören
RKI-Präsident Lothar Wieler (l.) und der neue Bundesgesundheitsminister Karl  Lauterbach bei ihrer Pressekonferenz am Mittwoch
RKI-Präsident Lothar Wieler (l.) und der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bei ihrer Pressekonferenz am Mittwoch
Foto: Kay Nietfeld,dpa
Bamberg – Mit der Forderungen nach maximalen Kontaktbeschränkungen konnte sich das Robert-Koch-Institut nicht durchsetzen. Gut so, sagt Christoph Hägele.

Es mag sein, dass Karl Lauterbach als einfacher Abgeordneter und durch die Talkshows tingelndes freies Radikal die jüngsten Forderungen des RKI noch mit Inbrunst verteidigt hätte. Als frischgebackener Gesundheitsminister aber gehört es zu seinem Rollenverständnis, einen offenkundigen Sachkonflikt zum lässlichen Kommunikationsproblem zu verharmlosen. Häme verdient Lauterbach nicht, seine neue Verantwortung zwingt ihn zur Beschwichtigung.

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