Festspiele
Auf die Männer ist in Bayreuth Verlass
Chefdirigent Andris Nelsons am bei den Festspielen in Bayreuth
Chefdirigent Andris Nelsons am bei den Festspielen in Bayreuth
Foto: Enrico Nawrath;
Bayreuth – Der in aller Welt gefeierte Dirigent Andris Nelsons wagt sich bei den Bayreuther Festspielen aus dem von Mythen umrankten Orchestergraben.

Ruft man sich gegen Ende des Bayreuther Festspielsommers nochmals die stimmlichen Eindrücke in Erinnerung, so fällt das Urteil über die Sängerinnen zwiespältig aus. Je nach Geschmack, muss jedoch hinzugefügt werden, denn die Dominanz recht grell gefärbter Stimmen scheint, am Applaus gemessen, dem Festspielpublikum zu gefallen. Eine allzu freizügige Tendenz zum Stimmflackern zeichnete nicht nur die exaltierte Venus aus, und das Verschwinden von wahrnehmbarem Timbre im allzu geschärften Gesang ist leider verallgemeinerbar. Auch die amerikanische Sopranistin Christine Goercke gehört in diese Kategorie.

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