Festspiele
Kein guter Tag für Beckmesser in Bayreuth
In der Prügelszene des zweiten Akts wird Beckmesser (Johannes Martin Kränzle) übel zugerichtet.
In der Prügelszene des zweiten Akts wird Beckmesser (Johannes Martin Kränzle) übel zugerichtet.
Foto: Enrico Nawrath/Festspiele Bayreuth/dpa
Bayreuth – Bei der Wiederaufnahmepremiere der „Meistersinger von Nürnberg“ konnte Johannes Martin Kränzle den Stadtschreiber nur spielen.

Festspielalltag in Bayreuth? Von wegen! Zwar stand am Montag nur die Wiederaufnahme der „Meistersinger“-Inszenierung von Barrie Kosky aus dem Jahr 2017 auf dem Programm, aber von einem routinierten Abspulen konnte keine Rede sein: Sowohl bei einem Teil der Chorsänger war stummes Synchronsingen angesagt als auch bei einem Hauptsolisten. Die erste Fehlstelle offenbarte sich schon während der Ouvertüre. Die Neufundländer Marke und Molly, die dem Einstieg ins inszenierte Doppelspiel im Wahnfried- und Gerichtssaal (Bühne: Rebecca Ringst) die besondere Würze gaben, glänzten durch Abwesenheit.

Weiterlesen mit  
Kostenlos testen
  • Erster Monat kostenlos
  • Monatlich kündbar
  • Ideal zum Testen
Ein Monat kostenlos und danach 9,99 € monatlich
F+ Jahresabo
  • Sparpreis
  • Jährliche Zahlung
  • 365 Tage informiert
nur  99 € /Jahr
Mit Zeitungsabo neu registrieren