Bildungspolitik
16 Jahre Murks im Kultusministerium
Dass die Digitalisierung der bayerischen Schulen lange nur sehr langsam vorankam, ist bekannt. Doch das Projekt einer Software für die Schulverwaltung offenbart eine ganz neue Dimension der Langsamkeit.
Dass die Digitalisierung der bayerischen Schulen lange nur sehr langsam vorankam, ist bekannt. Doch das Projekt einer Software für die Schulverwaltung offenbart eine ganz neue Dimension der Langsamkeit.
Foto: Friso Gentsch, dpa
München – Elf Millionen Euro sollte eine Software für Schulverwaltungen in Bayern kosten. Das war vor 16 Jahren – jetzt sind es 272 Millionen.

Der Ärger, dass staatliche Projekte sich in die Länge ziehen und immer teurer werden, gehört für die Abgeordneten des Haushaltsausschusses im Landtag zum täglichen Geschäft. Ein Projekt des Kultusministeriums, das kommende Woche auf der Tagesordnung steht, aber sprengt Rekorde – im negativen Sinn: Die Entwicklung einer einheitlichen Software für die Schulverwaltung in Bayern wurde im Jahr 2004 gestartet, sollte ursprünglich rund elf Millionen Euro kosten und im Jahr 2009 abgeschlossen sein.

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Der Ärger, dass staatliche Projekte sich in die Länge ziehen und immer teurer werden, gehört für die Abgeordneten des Haushaltsausschusses im Landtag zum täglichen Geschäft.