Corona
Biden zieht die Corona-Notbremse
Die US-Regierung erwägt, für ihre mehr als zwei Millionen Mitarbeiter eine Corona-Impfpflicht einzuführen. „Das wird zurzeit geprüft“, sagte der US-Präsident Joe Biden auf die entsprechende Frage einer Journalistin.
Die US-Regierung erwägt, für ihre mehr als zwei Millionen Mitarbeiter eine Corona-Impfpflicht einzuführen. „Das wird zurzeit geprüft“, sagte der US-Präsident Joe Biden auf die entsprechende Frage einer Journalistin.
Foto: Susan Walsh/AP/dpa
Washington – US-Infektionszahlen steigen rasant. Selbst Geimpfte sollen Masken tragen. Zudem soll es eine Impfpflicht für 200 000 Bundesbedienstete geben.

Als Angela Merkel Mitte des Monats Washington besuchte, wurde schon auf dem Rollfeld die unterschiedliche Philosophie der deutschen und der amerikanischen Regierung im Umgang mit der Coronapandemie deutlich: Während der Tross der Kanzlerin ausnahmslos mit Mund-Nasen-Schutz aus der Maschine stieg, begrüßten die Protokollchefin des Weißen Hauses und die Ehrengarde die Gäste unmaskiert. Auch Merkels Wunsch, die Öffentlichkeit möglichst weitgehend von ihren Terminen auszuschließen, verursachte in Washington Stirnrunzeln.

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