Außenpolitik
Gerd Müllers Zukunft: Nervensäge für bessere Welt
Als Entwicklungsminister hat Gerd Müller (CSU) vieles angestoßen. Jetzt übernimmt er im Kampf für eine bessere Welt einen neuen Posten.
Als Entwicklungsminister hat Gerd Müller (CSU) vieles angestoßen. Jetzt übernimmt er im Kampf für eine bessere Welt einen neuen Posten.
Foto: Britta Pedersen, dpa (Archivfoto)
Berlin – Gerd Müller hat als Entwicklungsminister viel Elend gesehen. Jetzt tritt der 66-Jährige in Wien einen neuen Job an. Er könnte zur Nervensäge werden.

Und dann stehen da Menschen mit Fackeln vor dem Haus: Als Gerd Müller, der gerade aufgehört hat, Bundesentwicklungsminister zu sein, aus Berlin ins heimische Allgäu zurückkehrt, muss er kurz an den Fackel-Mob von Grimma denken. Neonazis und Corona-Leugner waren vor wenigen Tagen in einer demokratieverachtenden Drohgebärde vor der Wohnung der sächsischen Gesundheitsministerin aufmarschiert. Nach der Schrecksekunde ist klar: Die Leute, die da auf den CSU-Politiker warten, sind gekommen, um ihm einen herzlichen Empfang zu bereiten.

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