Aufklärung
BND steht jetzt selbst unter Beobachtung
Bruno Kahl (vorne), der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), nimmt an der Sondersitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestags teil. Thema sind unter anderem die Evakuierungsmaßnahmen der Bundeswehr in  Kabul.
Bruno Kahl (vorne), der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), nimmt an der Sondersitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestags teil. Thema sind unter anderem die Evakuierungsmaßnahmen der Bundeswehr in Kabul.
Foto: Kay Nietfeld, dpa
Berlin – Nach dem Einmarsch der Taliban in der afghanischen Hauptstadt Kabul gibt es starke Anzeichen für ein Versagen des deutschen Auslandsgeheimdienstes.

Die Maximalforderung bei der Aufarbeitung des Afghanistan-Desasters erhob Gregor Gysi. Die gesamte Regierung müsse zurücktreten, erklärte der Linken-Politiker. Sein Parteifreund André Hahn wies das zurück. Die Regierung wäre nach einem Rücktritt weiterhin geschäftsführend im Amt, es würde sich also an der momentanen Lage nichts ändern, widersprach er. Das Geplänkel zwischen den Linken-Abgeordneten war vergleichsweise harmlos, es zeigte indes, wie die Lage im politischen Berlin wenige Tage nach dem Einmarsch der Taliban in Kabul ist: Es herrscht ein heilloses Durcheinander.

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