Verteidigung
Bundeswehr: skandalgebeutelt und „klamm“
Soldaten der Bundeswehr stehen bei einem Übergabeappell auf dem Militärstützpunkt in Rukla, Litauen. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer verurteilte erneut mit scharfen Worten Vorfälle in Litauen, die zur Rückverlegung eines Panzergrenadierzugs geführt hatten.
Soldaten der Bundeswehr stehen bei einem Übergabeappell auf dem Militärstützpunkt in Rukla, Litauen. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer verurteilte erneut mit scharfen Worten Vorfälle in Litauen, die zur Rückverlegung eines Panzergrenadierzugs geführt hatten.
Foto: dpa
Berlin – Bundeswehr wird die Regierungs-Zusagen vom Nato-Gipfel nicht einhalten können. Das liegt nicht nur an aktuellen Skandalen.

Die Stimmung im Bendlerblock in Berlin schwankt zwischen Erleichterung und Scham. Das leichte Gefühl im Hauptquartier der deutschen Armee verdankt sich dem freundlichen Lächeln des neuen US-Präsidenten Joe Biden bei seinem Besuch in Europa. Anders als sein Vorgänger Donald Trump erniedrigt er Deutschland nicht öffentlich, weil die wohlhabende Wirtschaftsmacht viel weniger Geld für das Militär ausgibt, als sie versprochen hat. Die Scham rührt von einem Skandal, der die Bundeswehr plagt. In Litauen sollen dort stationierte Soldaten im Suff rechtsextreme Lieder angestimmt und sich geprügelt haben.

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