Regierung
Start ohne Gnadenfrist
Christian Lindner (FDP), Olaf Scholz (SPD) und Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen, von links) auf dem Weg zur Bundespressekonferenz nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages.
Christian Lindner (FDP), Olaf Scholz (SPD) und Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen, von links) auf dem Weg zur Bundespressekonferenz nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages.
Foto: Kay Nietfeld, dpa
Berlin – Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz stellt sich mit seinen zukünftigen Ministern Robert Habeck und Christian Lindner der Presse.

Es gab Zeiten, da wurde neuen Regierungen eine 100-Tage-Frist zur Orientierung zugebilligt. Das Stillhalteabkommen, das wohl auf Vereinbarungen aus dem angelsächsischen Raum zurückgeht, war keine Verschwörung zwischen Politik und Journalismus. Es sollte den Neuen vielmehr Gelegenheit geben, erst einmal mit der Belegschaft zu sprechen, Erfahrung zu sammeln und sich einzurichten. Heutzutage gibt es keine Gnadenfrist mehr und das musste auch die neue Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP erfahren.

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