Putschversuch
Die Hölle auf dem Kapitolshügel
U.S. Capitol Police Sgt. Harry Dunn (hinten) umarmt den Beamten des Washington Metropolitan Police Department, Daniel Hodges, nach einer Anhörung des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses über den Anschlag vom 6. Januar auf dem Capitol Hill in Washington.
U.S. Capitol Police Sgt. Harry Dunn (hinten) umarmt den Beamten des Washington Metropolitan Police Department, Daniel Hodges, nach einer Anhörung des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses über den Anschlag vom 6. Januar auf dem Capitol Hill in Washington.
Foto: Jim Bourg/Pool Reuters via AP/dpa
Washington – In den USA wirkt der 6. Januar nach. Vier bei der Verteidigung des US-Parlaments eingesetzte Polizisten haben sich inzwischen das Leben genommen.

Der bullige Beamte wirkt nicht, als wäre er leicht aus der Fassung zu bringen. Seit 13 Jahren arbeitet Harry Dunn bei der Washingtoner Kapitolspolizei. Doch als der Afroamerikaner in der vergangenen Woche vor dem Untersuchungsausschuss zum blutigen Putschversuch vom 6. Januar aussagte, konnte er seine Emotionen kaum zurückhalten: „Was wir an diesem Tag erlebt haben, war traumatisierend.“ Offen berichtete Dunn von der Therapie, die er anschließend gemacht habe.

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