Interview
Die Wahrheit hinter Afrikas Corona-Toten
Bestattungsarbeiter   im südafrikanischen Kapstadt schieben  einen Sarg   mit einem Corona-Toten in einen Kühlcontainer.
Bestattungsarbeiter im südafrikanischen Kapstadt schieben einen Sarg mit einem Corona-Toten in einen Kühlcontainer.
Foto: Nardus Engelbrecht/AP/dpa
Bayreuth – Besser als befürchtet scheint Afrika bislang durch die Corona-Krise gekommen zu sein. Die offiziellen Zahlen könnten aber täuschen.

Andrea Behrens forscht an der Universität Bayreuth zu Mobilität, Flucht und Konflikten in Afrika. Afrika hat mit über 1,2 Milliarden Menschen fast doppelt so viele Einwohner wie Europa - aber im Vergleich dazu viel weniger Corona-Tote. Was macht Afrika besser? Andrea Behrends: Es gibt natürliche Faktoren, die einen weniger dramatischen Verlauf der Pandemie zu begünstigen scheinen. Zum einen sind die Bevölkerungen afrikanischer Länder meist sehr viel jünger als die in Europa. Wie wir inzwischen wissen, sterben am Coronavirus vor allem ...

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