Botschaften
Diplomatenstreit: Zwei Seiten reklamieren Sieg
Ein Bild des türkischen Verlegers und Kulturmäzens Osman Kavala bei einer Mahnwache des PEN-Zentrums vor der Türkischen Botschaft in Berlin. Kavala wurde Ende 2017 in der Türkei verhaftet.
Ein Bild des türkischen Verlegers und Kulturmäzens Osman Kavala bei einer Mahnwache des PEN-Zentrums vor der Türkischen Botschaft in Berlin. Kavala wurde Ende 2017 in der Türkei verhaftet.
Foto: Christophe Gateau, dpa
Ankara – Westliche Vertretungen in der Türkei erklären auf Twitter, sich nicht in innere Angelegenheiten einzumischen. Beide Seiten fühlen sich bestätigt.

Die Botschafter-Krise zwischen der Türkei und dem Westen ist beigelegt – und beide Seiten können behaupten, ihren Standpunkt durchgesetzt zu haben. Die zehn von Präsident Recep Tayyip Erdogan mit Rauswurf bedrohten westlichen Botschafter betonten am Montag in gleichlautenden Mitteilungen, sie mischten sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Türkei ein.Erdogan begrüßte die Klarstellung, wie die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete.

Weiterlesen mit  
Kostenlos testen
  • Erster Monat kostenlos
  • Monatlich kündbar
  • Ideal zum Testen
Ein Monat kostenlos und danach 9,99 € im Monat
F+ Jahresabo
  • 10 Monate zahlen -
    12 Monate lesen
  • Jährliche Zahlung
  • 365 Tage informiert
nur  99 € im Jahr
Mit Zeitungsabo neu registrieren