Migrationspolitik
EU beschließt neue Sanktionen gegen Belarus
Die Lage an  der belarussisch-polnischen Grenze spitzt sich weiter zu. Rund 3500 Migranten sitzen dort mittlerweile fest. Mit neuen Sanktionen will die EU verhindern, dass der belarussische Machthaber Lukaschenko weiterhin Migranten einschleust.
Die Lage an der belarussisch-polnischen Grenze spitzt sich weiter zu. Rund 3500 Migranten sitzen dort mittlerweile fest. Mit neuen Sanktionen will die EU verhindern, dass der belarussische Machthaber Lukaschenko weiterhin Migranten einschleust.
Foto: Oksana Manchuk/BelTA/AP/dpa
Brüssel – Die Außenminister der EU-Staaten sanktionieren an der Schleusung von Migranten nach Belarus beteiligte Fluggesellschaften.

Im Niemandsland herrschen Verzweiflung und Temperaturen um den Gefrierpunkt, doch es gibt für die Menschen weder ein Weiterkommen noch eine Rückkehr. Vor ihnen Zäune und polnische Sicherheitskräfte, hinter ihnen belarussische Soldaten, die sie gegen den Stacheldraht drängen. Tausende Migranten sitzen an der polnisch-belarussischen Grenze fest, und die Zahl der Hilfesuchenden liegt laut Polizei mittlerweile bei 3500. Während sich die Lage an den Außengrenzen der EU weiter zuspitzt, trafen sich am Montag die EU-Außenminister in Brüssel.

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