Rückblick
EU: Die Gemeinschaft steht am Scheideweg
Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki verteidigte im EU-Parlament in Anwesenheit von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die umstrittenen Justizreformen seines Landes.
Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki verteidigte im EU-Parlament in Anwesenheit von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die umstrittenen Justizreformen seines Landes.
Foto: Ronald Wittek/Pool EPA/AP/dpa
Brüssel – Für das europäische Staatenbündnis war das Jahr 2021 vor allem von Uneinigkeit und Krisen geprägt.

Selbst im weiten Feld der weniger guten Tage sticht der 6. April als besonders schwarzer Tag für Ursula von der Leyen heraus. Er war auch kein guter Tag für die Europäische Union. Geschrieben wurde „die Geschichte eines fehlenden Stuhls“ und sie handelt von der Kommissionschefin und dem Ratspräsidenten Charles Michel, die gemeinsam nach Ankara zu Gesprächen über die europäisch-türkischen Beziehungen gereist waren.Beim Treffen mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan standen nur zwei Rokokostühle im Rampenlicht bereit.

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