Diskriminierung
EU: Ungarn soll Homosexuellen-Gesetz kippen
Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, hat während einer Plenarsitzung im Europäischen Parlament deutliche Kritik an Ungarn geübt.
Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, hat während einer Plenarsitzung im Europäischen Parlament deutliche Kritik an Ungarn geübt.
Foto: Patrcjk Hertzog/AFP Pool/AP/dpa
Brüssel – Der Ton zwischen der Europäischen Union und Ungarn wird schärfer. Von der Leyen fordert das Land auf, das Homosexuellen-Gesetz zurückzunehmen.

Die Europäische Kommission hat Ungarn erstmals offen mit Bestrafung wegen Verletzung rechtsstaatlicher Grundsätze gedroht. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Behörde, nutzte am Mittwoch eine Debatte des EU-Parlaments, um die Regierung in Budapest zur Rücknahme des umstrittenen Homosexuellen-Gesetzes aufzufordern. „Dieses Gesetz nutzt den Schutz der Kinder ... als Vorwand, um Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung schwer zu diskriminieren“, sagte die Kommissionschefin.

Weiterlesen mit  
Kostenlos testen
  • Erster Monat kostenlos
  • Monatlich kündbar
  • Ideal zum Testen
Ein Monat kostenlos und danach 9,99 € im Monat
F+ Jahresabo
  • 10 Monate zahlen -
    12 Monate lesen
  • Jährliche Zahlung
  • 365 Tage informiert
nur  99 € im Jahr
Mit Zeitungsabo neu registrieren