Pandemie
Europas erster Hotspot
Am Anfang der Pandemie gab es Anerkennung und Graffitis für die Alltagshelden. Nach zwölf Monaten Corona scheint sich nun eher Resignation breitzumachen in Codogno. .
Am Anfang der Pandemie gab es Anerkennung und Graffitis für die Alltagshelden. Nach zwölf Monaten Corona scheint sich nun eher Resignation breitzumachen in Codogno. .
Foto: Julius Müller-Meiningen
Rom – Im italienischen Codogno mussten erstmals Menschen im Westen wegen des Virus in Quarantäne. Ein soziales Experiment.

Wie jeden Morgen nahm Tiziano Troianello auch an jenem Freitag im Februar den Zug von Codogno nach Mailand. Troianello ist Journalist, er arbeitet für die Regionalzeitung "Il Giorno". Am Abend zuvor waren die ersten Corona-Fälle in seinem Heimatort gemeldet worden. Wenige Stunden später wurde Codogno als erster Corona-Hotspot in Italien ausgemacht. Gerade erst war Troianello in der Redaktion angekommen, schon schickten ihn seine Chefs wieder nachhause. Lieber nichts riskieren.

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