Protest
Frust im Forst: Ökoaktivisten drehen auf
Ein Aktivist hängt in den Bäumen, die Polizei ist vor Ort: Im Forst Kasten bei München protestiert eine Gruppe von Waldbesetzerinnen und -besetzern gegen die Abholzung von 10 000 Bäumen.
Ein Aktivist hängt in den Bäumen, die Polizei ist vor Ort: Im Forst Kasten bei München protestiert eine Gruppe von Waldbesetzerinnen und -besetzern gegen die Abholzung von 10 000 Bäumen.
Foto: imago
München – Aktivisten engagieren sich gegen Waldrodungen: Den Steuerzahler kostet das Millionen. Doch immer mehr junge Menschen treibt es auf die Bäume.

Am frühen Nachmittag kommt die Nachricht, die alle befürchten. Regen prasselt auf das kleine Lager im Forst Kasten bei München. Eine leere Hängematte weht zwischen den Baumkronen, die Banner mit den kämpferischen Parolen sind nass. Durchweichte Stiefel, müde Gesichter: Rund zehn junge Menschen harren im bedrohten Waldgebiet zwischen Gauting und Neuried aus. Sie sind nicht allein, mehrere Polizeibusse stehen in der Nähe. Zwei Beamte warten auf Pferden. Dann setzen sich mehrere Einsatzkräfte in Bewegung, sie wollen den Versammlungsleiter sprechen. „Oh, das war’s“, sagt ein Jugendlicher.

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Am frühen Nachmittag kommt die Nachricht, die alle befürchten. Regen prasselt auf das kleine Lager im Forst Kasten bei München. Eine leere Hängematte weht zwischen den Baumkronen, die Banner mit den kämpferischen Parolen sind nass.