Unruhen
Italien: Rechtsradikale greifen Demokratie an
Protestteilnehmer und Polizisten stießen während einer Demonstration gegen den Corona-Gesundheitspass aufeinander. Nach Angaben von italienischen Medien waren Anführer der rechtsextremen Partei Forza Nuova beteiligt.
Protestteilnehmer und Polizisten stießen während einer Demonstration gegen den Corona-Gesundheitspass aufeinander. Nach Angaben von italienischen Medien waren Anführer der rechtsextremen Partei Forza Nuova beteiligt.
Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa
Rom – Rechte Extremisten in Italien unterwandern die Proteste gegen die Corona-Politik der Regierung und stürmen den Sitz der größten Gewerkschaft.

Wenn in Italien ein rechter Mob den Sitz einer Gewerkschaft stürmt, dann kommt man um die historische Parallele nicht umhin. Es war vor exakt 100 Jahren, als die Anhänger des damals neuen und rasch expandierenden Faschismus im ganzen Land massenhaft Sitze von Gewerkschaften und Kooperativen plünderten und überfielen. Dort saßen Anhänger der kommunistischen Partei, die rechten Stürmer agierten im Namen des späteren faschistischen „Duce“ Benito Mussolini.

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