Afghanistan
Joe Biden zeigt schonungslose Härte
US-Präsident Joe Biden zeigte sich bei seiner schonungslosen Rede zur Lage in Afghanistan als nüchterner Realpolitiker und knallharter Oberbefehlshaber.
US-Präsident Joe Biden zeigte sich bei seiner schonungslosen Rede zur Lage in Afghanistan als nüchterner Realpolitiker und knallharter Oberbefehlshaber.
Foto: Evan Vucci, dpa
Washington – Mit brutaler Nüchternheit äußert sich der US-Präsident zum Machtwechsel in Kabul und verteidigt den Truppenabzug.

Kein Zögern. Keine persönlichen Anekdoten. Kein idealistisches Pathos. Und kein Zeichen von Mitgefühl. Stattdessen demonstrative Entschlossenheit: „Ich stehe voll und ganz zu meiner Entscheidung“, sagte der Präsident und formulierte seine Botschaft mit schonungsloser Härte: „Amerikanische Truppen können nicht und sollten nicht den Krieg führen und in einem Krieg sterben, den afghanische Truppen nicht selbst führen wollen.“ Radikal nüchternOft hat man Joe Biden als Trostspender gesehen, als sensiblen Menschen, der gelegentlich seine Tränen nicht zurückhalten kann.

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