Diplomatie
Scholz tritt kaum aus Merkels Schatten
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) legt bei seinem Antrittsbesuch in Polen am Grabmal des Unbekannten Soldaten in Warschau einen Kranz nieder.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) legt bei seinem Antrittsbesuch in Polen am Grabmal des Unbekannten Soldaten in Warschau einen Kranz nieder.
Foto: Kay Nietfeld, dpa
Berlin – Kanzler Scholz hat die ersten Reisen absolviert. Es zeigen sich erste Linien seiner Außenpolitik und Parallelen zur Haltung der Vorgängerin.

Olaf Scholz ist zwar erst ein paar Tage im Amt, doch so viel hat er mindestens schon gelernt: Die Schlagzahl als Bundeskanzler hat sich im Vergleich zu seiner Zeit als Finanzminister deutlich erhöht. Das gilt für die zu absolvierenden Termine, vor allem aber für die Dinge, die er als deutscher Regierungschef einstecken muss. Scholz hat sich einst den Leitsatz „Nicht beleidigt sein und nicht hysterisch werden“ über sein politisches Handeln gestellt. Er wird ihn in den nächsten Monaten noch oft befolgen müssen.

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