Terrorismus
Kriegsherr wider Willen
Joe Biden, US-Präsident, nach seinem Statement zum tödlichen Anschlag in Kabul.
Joe Biden, US-Präsident, nach seinem Statement zum tödlichen Anschlag in Kabul.
Foto: Evan Vucci, dpa
Washington – Das Fiasko am Kabuler Flughafen, bei dem 13 US-Soldaten getötet wurden, wirft schon jetzt einen Schatten auf die Präsidentschaft von Joe Biden.

Es ist der Moment, den viele vorausgeahnt und Joe Biden wohl am meisten gefürchtet hat: Um nach 20 langen Jahren weitere amerikanische Opfer am fernen Hindukusch zu vermeiden, hat der Präsident gleich zu Beginn seiner Amtszeit den Abzug aller Truppen aus Afghanistan befohlen. Nun verlieren genau dabei viele Menschen ihr Leben.„Eine Menge kann noch schiefgehen“Wenn man dem Präsidenten in den vergangenen Tagen genau zugehört hat, dann hat der mächtigste Mann der Welt seine Bürger vorsichtig auf dieses tragische Paradox vorbereitet: „Ich kann nicht garantieren, dass der Ausgang ohne Risiko oder Verluste sein ...

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