Wahl
Laschet, der „unsichtbare Kanzlerkandidat“
In der Union wächst die Ratlosigkeit. Die SPD liegt in einer aktuellen Umfrage jetzt erstmals vor CDU und CSU, Die Kritik an Armin Laschet wächst.
In der Union wächst die Ratlosigkeit. Die SPD liegt in einer aktuellen Umfrage jetzt erstmals vor CDU und CSU, Die Kritik an Armin Laschet wächst.
Foto: Michael Kappeler, dpa
Berlin – Laschet gelingt es nicht, im Wahlkampf Präsenz zu zeigen. Damit reißt er CDU und CSU in den Keller, sagen seine Kritiker.

Es könnte für Armin Laschet gerade schön sein. Jedenfalls dann, wenn er nur Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen wäre. Sein Bundesland feiert das 75-jährige Bestehen, die finanziellen Folgen der Flutkatastrophe sind abgemildert und er kann verkünden, dass NRW über das übliche Maß (den Königsteiner Schlüssel) hinaus Ortskräfte aus Afghanistan aufnehmen will. Das wären alles gute Nachrichten, die sein Ansehen im Land mehren würden. Unschön nur, dass Laschet auch CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat der Union ist. In dieser Funktion ist sein Ansehensverlust dramatisch.

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