Mord
London verurteilt „Angriff auf Demokratie“
Boris Johnson (von rechts nach links), Premierminister von Großbritannien, Sir Keir Starmer, Vorsitzender der Labour Party, und Ben-Julian Harrington, Polizeipräsident, mit Blumen am Tatort.
Boris Johnson (von rechts nach links), Premierminister von Großbritannien, Sir Keir Starmer, Vorsitzender der Labour Party, und Ben-Julian Harrington, Polizeipräsident, mit Blumen am Tatort.
Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa
London – Der Mord an dem 69-jährigen Abgeordneten David Amess erschüttert Großbritannien und hat eine Debatte um die Sicherheit von Politikern entfacht.

Als Keir Stamer und Boris Johnson die methodistische Kirche in dem Küstenort Leigh-on-Sea besuchen, legen sie vor dem Gebäude jeweils einen Blumenkranz nieder. Danach stehen sie, in schwarzen Anzügen gekleidet, noch eine Weile schweigend nebeneinander. Entlang dieser Szene lässt sich die aktuelle Stimmung im politischen Großbritannien gut beschreiben. Denn die Gräben zwischen den Tories und Labour, sie scheinen in diesen Tagen geschlossen – angesichts dieses „Angriffs auf die Demokratie“, wie es der frühere Premierminister Gordon Brown beschreibt.

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