Europapolitik
Ratspräsidentschaft: Wahlbooster für Macron?
Frankreichs Präsident Emanuel Macron hofft darauf, durch die EU-Ratspräsidentschaft einen Schub für den Wahlkampf um das Amt des französischen Präsidenten zu erhalten. Am 10. April ist der erste Wahlgang angesetzt.
Frankreichs Präsident Emanuel Macron hofft darauf, durch die EU-Ratspräsidentschaft einen Schub für den Wahlkampf um das Amt des französischen Präsidenten zu erhalten. Am 10. April ist der erste Wahlgang angesetzt.
Foto: Yoan Valat/EPA/AP/dpa (Archivfoto)
Paris – Frankreich übernimmt zum 1. Januar den Vorsitz im Rat der EU. Im April stehen in Deutschlands Nachbarland Präsidentschaftswahlen an.

Aus Sicht der französischen Regierung ist es ein guter Zeitpunkt, zum 1. Januar für sechs Monate den EU-Ratsvorsitz zu übernehmen. Die Union befindet sich an einem Scheidepunkt, steht sie doch vor großen Problemen – von der Pandemiebekämpfung über die Rechtsstaats-Streitigkeiten bis zur Klimathematik. Und große Probleme geht Präsident Emmanuel Macron, der oft lieber von einer „Transformation“ statt von bloßen Reformen spricht, gerne und ambitioniert an.

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