Bilanz
Mehr Arbeit für die Staatsschützer
Bundesinnenminister Horst Seehofer (rechts) und Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), stellten am Dienstag in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2020 vor.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (rechts) und Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), stellten am Dienstag in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2020 vor.
Foto: Kay Nietfeld, dpa
Berlin – Sicherheit: Vor allem Rechtsextreme und Querdenker kämpfen sich laut Verfassungsschutzbericht seit dem Beginn der Corona-Pandemie vor.

Horst Seehofer ist seit gut drei Jahren im Amt, er hat regulär noch etwa drei Monate vor sich, und er hat es sichtbar satt. Seit geraumer Zeit schon, kritisiert der Bundesinnenminister mit leiser, eindringlicher Stimme, warne er vor dem Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland, fordere Reaktionen der Politik – und es passiere fast gar nichts. Der Verfassungsschutzbericht 2020, den der CSU-Politiker zusammen mit Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang in Berlin vorstellt, gibt ihm recht. Die Zahl der aktiven Rechtsextremen kletterte um 3,8 Prozent auf 33 300.

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