Verbraucherschutz
Neue Regeln für Marktplätze im Netz
Der Verbraucherschutz bei Internet-Einkäufen und auf dem Markt für Konsumentenkredite soll nach dem Willen der EU-Kommission, im Bild die Vizepräsidentin der EU-Kommission Vera Jourova, deutlich gestärkt werden.
Der Verbraucherschutz bei Internet-Einkäufen und auf dem Markt für Konsumentenkredite soll nach dem Willen der EU-Kommission, im Bild die Vizepräsidentin der EU-Kommission Vera Jourova, deutlich gestärkt werden.
Foto: Francisco Seco, dpa
Brüssel – Die EU-Kommission nimmt Verkäufer auf Online-Plattformen stärker in die Pflicht. Mehr Transparenz bei kleinen Krediten gefordert.

Ein Baby-Schlafanzug, der zu viel Nickel freisetzt, Atemmasken für Erwachsene und Kinder, die gegen das Coronavirus unbrauchbar sind – die Datenbank der Verbraucherschutz-Abteilung in der EU-Kommission ist voll von solchen Beispielen, vor deren Kauf Brüssel die Kunden warnt. Die genannten stammen aus den vergangenen Wochen. In vielen Fällen sei der Kunde hilflos, hieß es am Mittwoch in Brüssel, weil er die Ware nicht vorher prüfen, in die Hand nehmen oder begutachten könne. Denn die Produkte wurden online erworben.

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