Sozialpolitik
Preistreiber Mindestlohn
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat  die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro im Wahlkampf als eines seiner zentralen Anliegen  bezeichnet.
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro im Wahlkampf als eines seiner zentralen Anliegen bezeichnet.
Foto: Rolf Vennenbernd, dpa
Berlin – In den Koalitionsverhandlungen wird die Lohnuntergrenze von zwölf Euro eine große Rolle spielen. Sie hat das Potenzial, die Ampel platzen zu lassen.

Kein anderes Wahlversprechen hat SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz so eng an seine Person gebunden wie die Zwölf. „Jetzt 12 Euro Mindestlohn wählen“, mit diesem Versprechen warb der amtierende Finanzminister um Stimmen und dürfte damit auch Erfolg gehabt haben – die Themen soziale Sicherheit sowie Wirtschaft und Arbeit spielten, zusammen mit dem Klima, die größte Rolle bei den Entscheidungen der Wahlberechtigten. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass ein Kanzler Scholz beim Mindestlohn unbedingt liefern muss, wenn er nicht sofort seine politische Glaubwürdigkeit verlieren will.

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