Politik
Schulze: Stahl wird grün, Arbeitsplätze bleiben
Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, hält eine Mini-Bramme, einen kleinen Block aus gegossenem Stahl, bei einem Besuch im Thyssenkrupp-Werk in den Händen.
Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, hält eine Mini-Bramme, einen kleinen Block aus gegossenem Stahl, bei einem Besuch im Thyssenkrupp-Werk in den Händen.
Foto: Marcel Kusch, dpa
Berlin – Wahlkampf im Revier: Bundesumweltministerin Svenja Schulze soll mit Klimaschutz für die SPD punkten, ohne Stammwähler zu verschrecken.

Das gigantische Stahlwerk von Thyssenkrupp im Duisburger Norden kennen Fernsehkrimifans noch als Kulisse der Tatort-Folgen um den ruppigen Ruhrpott-Kommissar Horst Schimanski. Schon als die Reihe vor 40 Jahren auf Sendung ging, wirkte die Anlage wie ein Monument der untergehenden Schwerindustrie. Sinnbild für die Malocher-Stadt Duisburg, für den ganzen Ruhrpott. Dreckig und rau, aber hart arbeitend und ehrlich.Noch heute leuchtet aus offenen Gebäuden glühender Rohstahl, scheinbar hat sich nicht viel verändert. Es wirkt, als könnte „Schimmi“ gleich in seinem alten Citroen um die Ecke biegen.

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