Wahl
SPD nimmt Scholz aus der Schusslinie
Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt sind die beiden SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans um Schadensbegrenzung bemüht.
Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt sind die beiden SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans um Schadensbegrenzung bemüht.
Foto: Wolfgang Kumm, dpa
Berlin – Kanzlerkandidat Olaf Scholz macht sich nach Wahldebakel der SPD in Sachsen-Anhalt „unsichtbar“. Ehemalige Volkspartei erzielt einstelliges Ergebnis.

Groß waren die Hoffnungen der SPD auf Rückenwind aus Sachsen-Anhalt für ihren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz ohnehin nicht gerade. Doch bei der Generalprobe vor der Bundestagswahl kam es für die Genossen noch weit schlimmer als befürchtet. Von einem „furchtbaren“ Ergebnis spricht Spitzenkandidatin Katja Pähle. Wer die Dimension der Schlappe der SPD in Sachsen-Anhalt richtig einordnen will, muss nicht allzuweit zurück in die Vergangenheit blicken.Von 1994 bis 2002 regierte in Magdeburg ein Sozialdemokrat. Reinhard Höppner holte 1998 bei seiner Wiederwahl zum Ministerpräsidenten fast 36 Prozent der Stimmen.

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Groß waren die Hoffnungen der SPD auf Rückenwind aus Sachsen-Anhalt für ihren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz ohnehin nicht gerade. Doch bei der Generalprobe vor der Bundestagswahl kam es für die Genossen noch weit schlimmer als befürchtet. Von einem „furchtbaren“ Ergebnis spricht Spitzenkandidatin Katja Pähle.