Energiepreise
Strom wird nicht für alle teurer
Die EEG-Umlage sinkt 2022  von 6,5 Cent auf 3,72 Cent pro Kilowattstunde. Die neue Regierung will sie langfristig abschaffen. Ob damit auch die Ausnahmen für große Konzerne enden, ist jedoch fraglich.
Die EEG-Umlage sinkt 2022 von 6,5 Cent auf 3,72 Cent pro Kilowattstunde. Die neue Regierung will sie langfristig abschaffen. Ob damit auch die Ausnahmen für große Konzerne enden, ist jedoch fraglich.
Foto: Hendrik Schmidt, dpa
Berlin – In Deutschland profitieren Tausende Firmen von Ausnahmen bei der EEG-Umlage. Was der Staat tun will.

Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wurde von der schwarz-roten Bundesregierung im vergangenen Jahr überschwänglich gefeiert. Ein „großer und zentraler Schritt für die Energiewende“, sei gemacht worden, jubilierte der damalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der Koalitionspartner SPD schlug ähnliche Töne an. Das EEG, es wurde erstmals 2000 von der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder eingeführt, wurde zwar reformiert, die Ausnahmen bei der EEG-Umlage aber blieben bestehen.

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