Maskenkritik
„Teflon-Gesundheitsminister“ sitzt es aus
Trotz zahlreicher Kritik muss sich Jens Spahn um ein vorzeitiges Karriereende derzeit wohl keine Sorgen machen.
Trotz zahlreicher Kritik muss sich Jens Spahn um ein vorzeitiges Karriereende derzeit wohl keine Sorgen machen.
Foto: M. Kappeler, dpa
Berlin – Die Fehler des Gesundheitsministers Spahn beginnen, sich zu häufen. Seiner Beliebtheit tut das erstaunlich wenig Abbruch.

Wenn sich ein gewählter Volksvertreter eine Millionen-Villa zulegt, als Minister im Amt einige Fehler produziert, von der Kanzlerin gerügt und vom Koalitionspartner unter Dauerbeschuss genommen wird, dann liegt der Gedanke an ein jähes Karriereende nahe. Nicht so bei Jens Spahn. Der CDU-Politiker hat sich die Bezeichnung verdient, die einst Angela Merkel zugesprochen wurde: Er ist der Teflon-Gesundheitsminister, an ihm perlt alles ab. Der Beliebtheit des 41-Jährigen tut das, wie bei Merkel, erstaunlicherweise keinen Abbruch. Die Gründe sind vielfältig.

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