Schonungslose Kritik
Unions-Jugend: Neue Namen braucht das Land
Tilman Kuban (links), der Bundesvorsitzende der Jungen Union, und Johannes Winkel, nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender beim Deutschlandtag in Münster.
Tilman Kuban (links), der Bundesvorsitzende der Jungen Union, und Johannes Winkel, nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender beim Deutschlandtag in Münster.
Foto: Bernd Thissen, dpa
Münster – Die Junge Union gibt sich kämpferisch auf ihrem Deutschlandtag wie schon lange nicht mehr. Der Wille zu neuen Köpfen ist unbändig.

Wenn die Wut groß ist, dann darf es auch mal deftig werden. „Wir haben uns verhalten wie ein Hühnerhaufen“, sagt Tilman Kuban auf dem Deutschlandtag der Jungen Union. Zuvor hat der JU-Chef ein noch kräftigeres, wenig druckfähiges Wort benutzt, um den Zustand bei CDU und CSU zu beschreiben. In der Münsteraner Messehalle kommt das an diesem Freitagabend gut an bei den 317 Delegierten. Der Politik-Nachwuchs ist immer noch erschüttert von der historischen Schlappe bei der Bundestagswahl, die jungen Frauen und Männer schütteln die Köpfe über die Älteren in der Union.

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