Umwelt
Warum der Bienenschutz feststeckt
Eine Webcam ist auf den Eingang eines Hightech-Bienenstocks auf dem Dach des bayerischen Digitalministeriums in München ausgerichtet. Mit Hilfe eines Netzwerks digital überwachter Bienenstöcke sammeln die Forscher Informationen über die Bedürfnisse der Bienen zum Schutz der Umwelt.
Eine Webcam ist auf den Eingang eines Hightech-Bienenstocks auf dem Dach des bayerischen Digitalministeriums in München ausgerichtet. Mit Hilfe eines Netzwerks digital überwachter Bienenstöcke sammeln die Forscher Informationen über die Bedürfnisse der Bienen zum Schutz der Umwelt.
Foto: Peter Kneffel, dpa
Berlin – Nach langem Hin und Her hatte sich die Bundesregierung auf ein Spritzverbot für Pestizide geeinigt. Doch jetzt blockieren die Länder.

Ende letzter Woche sollte der Schutz von Bienen und Insekten vor der chemischen Keule besiegelt werden. Der Bundesrat würde eine Verordnung beschließen, die den Einsatz von Unkrautvernichtern und Schädlingsbekämpfungsmitteln stark einschränkt. Doch es kam anders. Auf Drängen von CDU und CSU flog das Thema in der Länderkammer von der Tagesordnung. Die Union will nachverhandeln, der Bauernverband will nachverhandeln. Da die Legislaturperiode in wenigen Wochen endet, steht hinter dem weitreichenden Spritzverbot plötzlich ein Fragezeichen.

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