Italien
Steiler Weg für Mario Draghi
Der frühere Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, ist von Italiens Staatschef Sergio Mattarella mit der Regierungsbildung beauftragt worden.
Der frühere Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, ist von Italiens Staatschef Sergio Mattarella mit der Regierungsbildung beauftragt worden.
Foto: Arne Dedert, dpa
Rom – Der "Euro-Retter" Mario Draghi soll Italien aus der Regierungskrise führen. Kritische Situationen in der Politik kennt der frühere EZB-Chef.

Der offenbar ideale Kandidat für die Nachfolge von Ministerpräsident Giuseppe Conte ist gefunden. Doch ob eine künftige Regierung unter Mario Draghi die notwendige Unterstützung im Parlament bekommen wird, war am Mittwoch keineswegs geklärt. Die erste Etappe der italienischen Regierungskrise war am Dienstag zu Ende gegangen, die Parteien der bisherigen Regierung unter Conte hatten sich nicht auf eine Neuauflage ihrer Koalition einigen können. Als Konsequenz beauftragte Staatspräsident Sergio Mattarella am Mittwoch den 73-jährigen ehemaligen Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) mit der Regierungsbildung.

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