Brauchtum
Das amerikanischte aller Feste in Bedrängnis
US-Präsident Joe Biden (rechts) begnadigt vergangenen Freitag während einer Zeremonie „Peanut Butter“, den nationalen Thanksgiving-Truthahn, im Rosengarten des Weißen Hauses.
US-Präsident Joe Biden (rechts) begnadigt vergangenen Freitag während einer Zeremonie „Peanut Butter“, den nationalen Thanksgiving-Truthahn, im Rosengarten des Weißen Hauses.
Foto: Susan Walsh, dpa
Washington – Thanksgiving verlangt den Amerikanern einiges ab. Heuer kommen Preissteigerungen und Lieferengpässe hinzu.

Der Geflügelhändler am Eastern Market in Washington drängt zu einer raschen Entscheidung. „Die habe ich noch nachgeordert“, sagt er und deutet auf die zwei Dutzend in Plastikfolie eingeschweißten Truthähne in seiner Vitrine: „Aber heute Abend werden sie weg sein.“ Ausgeräumt ist bereits das Regal mit Pekannüssen und getrockneten Cranberrys beim Trader-Joe's-Laden um die Ecke. Und bei der Filiale der Supermarktkette Giant gibt es keinen Maissirup mehr.Es ist mal wieder Ende November und damit die Zeit des amerikanischsten aller Feste: Thanksgiving.

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