Mehr Rechtsterror
Vor zehn Jahren flog der NSU auf
Die Stadt Nürnberg hat 21 Jahre nach dem Tod des ersten NSU-Opfers einen Platz nach Enver Simsek benannt. Die rechtsextremistische Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ tötete zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen.
Die Stadt Nürnberg hat 21 Jahre nach dem Tod des ersten NSU-Opfers einen Platz nach Enver Simsek benannt. Die rechtsextremistische Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ tötete zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen.
Foto: Timm Schamberger, dpa
Nürnberg – Auch zehn Jahre nach der Enttarnung des NSU gibt es ungeklärte Fragen. Das Übel Extremismus sitzt tief in den Falten der Gesellschaft.

Zehn Jahre ist es her, dass die rechtsterroristische Gruppe des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) enttarnt wurde. Die Hinterbliebenen der Opfer blicken nun dem Jahrestag mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn noch immer sind viele Hintergründe der Mordserie ungeklärt. Vor allem die Rolle der Ermittlungsbehörden wirft weiter Fragen auf – die zentrale lautet: Was hat Deutschland gelernt?Vertrauen in Rechtsstaat erschüttert„Meine Mandanten sind enttäuscht und resigniert“, sagt Seda Basay-Yildiz. Sie vertrat im NSU-Prozess die Familie des in Nürnberg ermordeten Enver Simsek.

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