Dieselaffäre
Warum zwei deutsche Autobauer bestraft werden
Die EU hat ein Verfahren gegen Daimler, BMW, Volkswagen, Audi sowie weitere Hersteller wegen illegaler Absprachen bei der Technologie ihrer Diesel-Fahrzeuge eingeleitet.
Die EU hat ein Verfahren gegen Daimler, BMW, Volkswagen, Audi sowie weitere Hersteller wegen illegaler Absprachen bei der Technologie ihrer Diesel-Fahrzeuge eingeleitet.
Foto: Karl Josef Hillenbrand, dpa
Brüssel – Die deutschen Autohersteller müssen hohe Millionenstrafen zahlen. Seit Jahren hat die EU-Kommission ermittelt.

Sie haben geschummelt, getrickst und getäuscht: Daimler, BMW, Volkswagen, Audi und Porsche, also die Crème de la Crème der deutschen Automobilindustrie. Nach fast dreijährigen Ermittlungen hat EU-Wettbewerbshüterin Margrethe Vestager am Donnerstag Bilanz gezogen und Strafen in Höhe von 500 Millionen Euro gegen VW und 375 Millionen gegen BMW verhängt. Die übrigen gehen straffrei aus der Affäre hervor, weil sie in den Genuss einer Kronzeugenregelung der EU kommen.

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