Bier
9. Auflage des „36 Kreisla“ ist eingebraut
Beim Einbrautermin für das „Franken Dunkel“ (von links: Günter Scheubel (Schlüsselfeld), Georg Hermann (Ampferbach), Landrat Johann Kalb, Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (Burgebrach), Bürgermeister Johannes Krapp (Schlüsselfeld) und Georg Kaiser (Grasmannsdorf)
Beim Einbrautermin für das „Franken Dunkel“ (von links: Günter Scheubel (Schlüsselfeld), Georg Hermann (Ampferbach), Landrat Johann Kalb, Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (Burgebrach), Bürgermeister Johannes Krapp (Schlüsselfeld) und Georg Kaiser (Grasmannsdorf)
Foto: Quelle: Landratsamt Bamberg
Bamberg – Die Vorbereitungen für das Landkreisbier 2021 laufen auf Hochtouren. Beim offiziellen Brautermin gaben Landrat Johann Kalb und die Bürgermeister Johan...

Die Vorbereitungen für das Landkreisbier 2021 laufen auf Hochtouren. Beim offiziellen Brautermin gaben Landrat Johann Kalb und die Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (Burgebrach) und Johannes Krapp (Schlüsselfeld) gemeinsam mit den Braumeistern Georg Hermann (Brauerei Herrmann, Ampferbach), Georg Kaiser (Brauerei Kaiser, Grasmannsdorf) sowie Günter Scheubel (Sternbräu Scheubel, Schlüsselfeld) die letzten Zutaten in den Kessel: der Grundstein für das „Franken Dunkel“ ist gelegt.

„Wir wollen mit dem Landkreisbier ,36 Kreisla’ unsere mittelständischen Brauereien stärken und gleichzeitig die Vielfalt der heimischen Biersorten präsentieren“, so Landrat Johann Kalb.

Damit wird nun schon zum neunten Mal ein Gemeinschaftssud von verschiedenen Landkreis-Brauereien entstehen. Das Bier kann nun in aller Ruhe reifen und wird traditionell am 30. September 2021 angestochen.

Der Landkreis Bamberg ist von einer über die Jahrhunderte gewachsenen Bierkultur geprägt, die sich in der höchsten Privatbrauereidichte weltweit widerspiegelt. Noch heute existieren rund 65 Brauereien im Landkreis. Um diese weltweit einmalige Vielfalt zu erhalten und zu stärken, hatte der Bamberger Landrat Johann Kalb 2014 die Idee, ein eigenes Landkreisbier zu entwickeln. „Unseren Landkreis zeichnet die größte Brauereidichte und damit eine außergewöhnliche Vielfalt der Biere aus“, so Kalb. Dieses Alleinstellungsmerkmal müsse erhalten werden. Das schließe jedoch keineswegs aus, dass Brauereien zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. „Es ist mein Bestreben, die Region Bamberg nachhaltig zu stärken und so unsere Braukultur, unsere Identität, aber auch Arbeitsplätze und unseren Wohlstand langfristig zu sichern.“ Heimische Brauer können sich beim Landkreis Bamberg für das Landkreisbier „bewerben“ und gemeinsam ein traditionelles, regionaltypisches Bier entwickeln. Dieses Bier wird dann zum Brauersilvester am 30. September angezapft. Das Bier ist nur bei den beteiligten Brauereien für Endkunden erhältlich. So wird gewährleistet, dass mit dem „36 Kreisla“ nur einmal im Jahr ein besonderes Bier mit kleinen Chargen auf dem Markt kommt, um keine Konkurrenz zu den etablierten Biersorten der Brauer zu sein. red

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