Kabinettschau
Apfelweibla ist wieder da
Der berühmte „Apfelweibla“-Türknauf
Der berühmte „Apfelweibla“-Türknauf
Foto: Historisches Museum
Bamberg

Am 25. Juni jährte sich der Todestag E.T.A. Hoffmanns zum 200. Mal. Für die Kulturstadt Bamberg ein wichtiges Datum, verbrachte der Künstler doch fünf Jahre seines Lebens hier vor Ort. Diese Jahre prägten sein Schaffen weit über diese Zeit hinaus.

Grund genug im Jahr 2022 in vielfältiger Weise des Komponisten, Autors, Illustrators und Juristen zu gedenken, seine Kunst zu erleben und sich in Bezug zu seinem Werk zu setzen. Unter dem Titel „Unheimlich Fantastisch“ finden in diesem Jubiläumsjahr zahlreiche Veranstaltungen in den verschiedensten Kunstsparten statt, genauso facettenreich und spartenübergreifend, wie der Jubilar einst arbeitete.

So präsentiert das Historische Museum Bamberg noch bis zum 6. November den originalen Türknauf des „Apfelweiblas“. Dieser außergewöhnliche Türknauf, der sich ursprünglich am Eingangstor des Hauses Eisgrube 14 in der Bamberger Altstadt befand, hat E.T.A. Hoffmann in seinen Bamberger Jahren sehr beeindruckt. So sehr, dass der Türknauf in das Märchen „Der goldne Topf“ eingeflossen ist.

Weitere Kunstwerke von Hoffmann selbst und von anderen Künstlern, die von der Person und dem Werk Hoffmanns begeistert waren, runden die Kabinettausstellung ab. Bilder, Texte und Audio ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern, in die unheimlich fantastische Welt von E.T.A. Hoffmann einzutauchen und märchenhafte Verwandlungen zu entdecken. red